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Preis:
ab 3100 Euro

Dauer:
17 Tage

Details:
Kleingruppenreise
speziell für Ornithologen
Sprachen: Deutsch
ohne Flug

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Wo der Andenkondor vorüberzieht | Reisebeschreibung und -ablauf


Kurzbeschreibung

Chile, dieses schmale und langgestreckte Land im Süden Lateinamerikas, voller landschaftlicher Kontraste, bietet gerade für Naturliebhaber und Ornithologen eine außerordentliche Vielfalt an Naturschönheiten und Vogelbeobachtungsorten. Unsere Reise führt Sie, ausgehend von der Hauptstadt Santiago in die Hochanden mit 5000 bis 6000 m hohen Bergen, wo Sie mit etwas Glück den Andenkondor vorüberziehen sehen. Von dort aus geht es weiter in die einst wichtigste Hafenstadt am Pazifik nach Valparaíso (UNESCO-Weltkulturerbe).
Anschließend geht unsere Reise auf der Panamericana in Richtung Süden bis nach Mittelchile. In dieser gemäßigten Klimazone, befinden sich besonders zahlreiche Nationalparks.
Ausgedehnte Araukarienwälder – die älteste Baumart der Erde – bieten beste Bedingungen für Wanderungen und Vogelbeobachtungen. Seen, Vulkane, Gletscher und Wasserfälle bilden eine einzigartige Mischung an Naturschauspielen. Der markante Schlusspunkt der Reise ist ein Aufenthalt auf der urtümlichen Pazifikinsel Chiloe mit ihrer Pinguinkolonie.


Reiseablauf

1. Tag: Ankunft in Santiago de Chile
Empfang am Flughafen und Transfer zum Hotel. Der verbleibende Tag steht zur freien Verfügung.

2. Tag: Stadtführung in Santiago de Chile
Halbtägige Citytour durch verschiedene Stadtteile der chilenischen Hauptstadt.
Besucht werden u. a. die San Francisco Kirche (1572-1618), der Regierungspalast la Moneda, die Plaza de Armas, die Kathedrale, die Hauptpost und die Municipalidad (Rathaus). Weiter geht es zum Hügel Santa Lucia, wo 1541 die chilenische Hauptstadt gegründet wurde.

3. Tag: Yeso-Stausee
Ganztagesausflug zum Yeso-Stausee in den zentralen Hochanden. Wanderung in einem subalpinen Tal, umgeben von Bergen mit 5000 – 6000 m Höhe. Das Highlight der Vogelwelt der Anden, der Andenkondor, zieht hier seine Kreise. Typische Avifauna: Kordillerenämmerling, Felsenchilia, Rotschwanzerdhacker, Goldbauchgilbammer, verschiedene Kolibri-, Tyrann-, und Wipperarten.
Rückfahrt zum Hotel in Santiago und Übernachtung.

4. Tag: Nationalpark La Campana
Ganztagesausflug in den Nationalpark La Campana. Wanderung in mediterraner Busch- und Waldvegetation mit folgenden möglichen Arten: Agula, Punabussard, Wüstenbussard, Riesenkolibri, Schuppenkehlerdhacker, Strichelkopfspecht, Bänderspecht, Spechttöpfer, Stachelschwanzschlüpfer. Zudem kann man in diesem Nationalpark auch bis zu sechs endemische Vogelarten beobachten: Schwarz­schwanzschlüpfer, zwei Tapaculo-Arten, eine Bürzelstelzer-Art, Chilespottdrossel und Chile-Steißhuhn. Am Abend Fahrt nach Valparaíso und Übernachtung im Hotel.

5. Tag: Nationalpark La Campana
Wir bleiben in der mediterranen Klimazone und wandern auf anderen Wegen im und rund um den Nationalpark La Campana, um noch mehr der typischen und einzigartigen Flora und Fauna kennen zu lernen. Übernachtung im Hotel in Valparaíso

6. Tag: La Isla Negra
Fahrt zum Haus von Pablo Neruda nach Isla Negra. Rund um Isla Negra halten wir an mehreren günstigen Stellen, um in küstennahen Feuchtgebieten Wasservögel zu beobachten: Schlammtreter, Amerikanischer Scherenschnabel, Weißrücken Stelzenläufer, Schwarzhalsschwäne und andere Limikolen- und Entenarten. Übernachtung in Valparaíso.

7. Tag: Von Valparaíso nach Angol
Weiterfahrt von Valparaíso nach Angol. Wir legen eine weite Strecke auf der legendären Autobahn Panamericana zurück und haben die Gelegenheit, bei mehreren, kurzen Stops die Veränderungen in der Landschaft mitzuverfolgen. Am Abend haben wir die mediterrane Klimazone hinter uns gelassen und sind in der grünen, gemäßigten Klimazone Chiles angekommen. Übernachtung im Hotel in Angol.

8. Tag: Nationalpark Nahuelbuta
Ganztagesausflug in den Nationalpark Nahuelbuta. Wir wandern durch wundervolle Araukarienwälder, die chilenische Emblem-Baumart, die zu den ältesten Baumfamilien der Erde gehört. Hier bietet sich die Chance, den prächtigen Magellanspecht zu beobachten. Des Weiteren können wir folgende Vogelarten sehen: Weißkehlbussard, Schwarzkehl-Bürzelstelzer, Magellan-Tapaculo, Rotkehltapaculo und Smaragdsittich. Am Abend Weiterfahrt zum Nationalpark Conguillío und Übernachtung im Hotel.

9. Tag: Seenregion und Nationalpark Conguillío
Ausflug in den Conguillío-Nationalpark. Gletscherseen, Araukarien- und Südbuchenwälder sowie Vulkane prägen diese wunderschöne Landschaft. Andenkondor, Magellanspecht, Andenmöwe, Dampfschiffente und Uferwipper leben in diesem Nationalpark. Weiterfahrt nach Temuco und Übernachtung im Hotel.

10. Tag: Nationalpark Villarica
Fahrt nach Villarica zum Nationalpark Villarica. Wanderung durch Südbuchenwälder vor der beeindruckenden Kulisse des Villarica-Vulkans. Die Vogelwelt ähnelt sehr der des Conguillio-Nationalpark. Am Abend fahren wir weiter nach Valdivia und übernachten im Hotel.

11. Tag: Küstenregenwald und Pazifikküste
Ganztagesausflug zum Küstenregenwald und zu einer Brutkolonie von Wasservögeln an der Pazifikküste. Der chilenische Küstenregenwald ist ein einzigartiges Ökosystem und beherbergt viele Arten, die nur in Chile vorkommen. Mögliche Vogelarten am Pazifik: Rotfußkormoran, Olivenscharbe, verschiedene Möwen- und Seeschwalbenarten und nicht zuletzt Truthahngeier und Rabengeier. Übernachtung im Hotel in Valdivia.

12. Tag: Schiffsausflug auf dem Fluss Cruces
Weitere Fahrten in die Umgebung und ein Schiffsausflug auf dem Fluss Cruces in Valdivia. An diesem Tag können wir u. a. Schwarzhalsschwäne, Magellantaucher, Weißhalsreiher, Brillenibis, Langschnabelsittich und Kleiberbaumspäher beobachten. Übernachtung im Hotel in Valdivia

13. Tag: Von Valdivia nach Puerto Varas
Weiterfahrt von Valdivia nach Puerto Varas auf der Panamericana. Zwischenstopp in Osorno. Besichtigung des Osornogletschers und der bezaubernden Landschaft, die an Mitteleuropa erinnert. Übernachtung in Puerto Varas.

14. Tag: Nationalpark Puyehye
Fahrt in den Puyehye-Nationalpark. Wanderung durch den Regenwald der gemäßigten Zone und die Südbuchenwälder an der Andenwestseite. Typische hier lebende Vogelarten: Magellanspecht, Sechsfedernschlüpfer, Chilekolibri, Schwarzzügelibis und verschiedene Tapaculoarten. Übernachtung in Puerto Varas.

15. Tag: Von Puerto Varas zur Isla Chiloe
Von Puerto Varas geht es zu Land und zu Wasser auf die Isla Chiloe. Diese Insel im Pazifik hat einen sehr rauen und urtümlichen Charakter und stellt den markanten Schlusspunkt der Reise dar. Wir werden von der Stadt Ancud aus Feuchtgebiete im Inland besuchen und mit dem Boot einen Ausflug zu einer Pinguinkolonie unternehmen. Hier bestehen auch sehr gute Möglichkeiten, überwinternde Vogelarten aus Nordamerika zu beobachten.

16. Tag: Isla Chiloe
Einen zweiten Tag wollen wir uns ganz der Beobachtung folgender Vogelarten widmen: Humboldt-Pinguin, Magellan-Pinguin, Rotbrust-Fischer, Schopfkarakara, Südamerikanischer Austernfischer, Braunmantelausternfischer und verschiedene Limikolenarten. Übernachtung in Ancud.

17. Tag: Rückflug nach Deutschland
Fahrt von Ancud zurück nach Puerto Montt. Flug nach Santiago de Chile und Weiterflug nach Deutschland.


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